Gicht und Hyperurikämie

Etwa 30 % der Männer und 3 % der Frauen haben erhöhte Harnsäurewerte und damit das Risiko, an einer Gicht zu erkranken und/oder eine vermeidbare Nierenschädigung zu erleiden. Die Gicht ist weit mehr, als eine ernährungsbedingte Erkrankung. Bei den meisten Patienten ist die Veranlagung zur Gicht erblich und kann auch bei normalen Ernährungsgewohnheiten auftreten.

Da die Gicht selbst nur selten und wenn dann nur indirekt zum Tode führt, war das Interesse der Medizin an der Gicht in den letzten Jahrzehnten gering. Das Problem Gicht galt als gelöst.

Dass dem nicht so ist, zeigen die vielen oft über Jahrzehnte falsch diagnostizierten und behandelten Patienten, die ich immer wieder in meiner Ambulanz und Praxis gesehen habe und sehe. Einen Teil der hier dargestellten Bilder dürfte es heute eigentlich nicht mehr geben.

Mehr über die Gicht können Sie unter "aktuelle Publikationen" nachlesen. Zum Beispiel meine Artikel im Deutschen Ärzteblatt "Diagnose und Therapie der Gicht", im Lehrbuch Rheumatologie "Gicht" oder ganz aktuell im "Klinikarzt". Diese Beiträge sind in deutsch und mit vielen Bildern.

Jeder Gichtpatient ist ein Einzelfall, der individuell beraten und behandelt werden muss.

Ich befasse mich seit über 30 Jahren mit rheumatischen Erkrankungen und Gicht, und kenne alle Aspekte der Erkrankung. Bei sachgerechter Diagnose und Therapie der Gicht - und hier gibt es seit kurzem wesentliche Neuerungen - unterscheiden sich Lebensqualität, Arbeitsfähigkeit und Lebenslänge von Gichtpatienten nicht von der von Gesunden. Auch der Gichtpatient darf genießen, was ihm schmeckt, er kann Sport treiben, sich in allen Aspekten seines Lebens freuen: wenn er weiß, wie, und richtig behandelt ist.

Prof. Dr. med. Ursula Gresser - Gichtzentrum München

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Nachfolgend sehen Sie einige Bilder von Gichtpatienten: